Salonautomatik ·
Eine Warteliste vorbereiten, mit der Ihr Team arbeiten kann
Leistung, Zeitfenster und Zuständigkeit machen aus einer Namensliste eine brauchbare Arbeitsgrundlage.

Nicht jeder freie Termin passt
Ein frei gewordener Termin ist erst dann ein passendes Angebot, wenn Leistung, Dauer und zuständige Person zusammenpassen. Beginnen Sie deshalb mit den Leistungen, für die eine Warteliste sinnvoll ist. Halten Sie fest, welche Voraussetzungen Ihr Team vor einer Anfrage prüfen muss. Eine kurze Leistung kann beispielsweise in ein anderes Zeitfenster passen als ein umfangreicher Besuch mit mehreren Arbeitsschritten.
Wünsche als klare Angaben erfassen
Eine praktische Warteliste enthält gewünschte Leistung, mögliche Tage, Zeitfenster und gegebenenfalls die bevorzugte Person. Notieren Sie außerdem, über welchen vereinbarten Weg ein Kontakt erfolgen darf. Trennen Sie einen unverbindlichen Wunsch von einer bereits bestätigten Buchung. Wenn eine Angabe fehlt, muss das Team sie erkennen können, ohne ältere Nachrichten durchsuchen zu müssen.
Eine Reihenfolge vereinbaren
Legen Sie intern fest, wie passende Einträge ausgewählt werden. Das kann etwa nach dem Zeitpunkt der Aufnahme und der tatsächlichen Eignung des freien Termins geschehen. Wichtig ist eine verständliche Regel, die auch bei Vertretung gleich angewendet wird. Vermeiden Sie parallele verbindliche Zusagen für dasselbe Zeitfenster. Ein angebotenes Zeitfenster braucht einen eindeutig sichtbaren Bearbeitungsstand.
Mit einer Absage testen
Nehmen Sie einen erfundenen freien Termin und drei unterschiedliche Wartelistenwünsche. Prüfen Sie, wer wirklich passt und welche Information noch fehlt. Gehen Sie auch den Fall durch, dass niemand antwortet oder ein Wunsch inzwischen nicht mehr aktuell ist. Halten Sie fest, wann das Team zum nächsten Eintrag wechseln kann und wer eine tatsächliche Buchung bestätigt.
Die Liste regelmäßig pflegen
Markieren Sie erledigte oder nicht mehr aktuelle Wünsche und prüfen Sie die verbleibenden Einträge in einem vereinbarten Rhythmus. Eine technische Verbindung zur Terminverwaltung ist ein eigener Umsetzungsschritt. Die lokale Planung zeigt zunächst den Ablauf; sie kontaktiert niemanden und reserviert keinen Platz. Entscheidend ist eine Liste, deren Bedeutung im Team jederzeit klar bleibt.